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Fortschritte sehen und erleben bei der IAA

Im September 2009 lockt sie wieder Tausende Auto-Liebhaber und KFZ-Interessierte in ihre Hallen: In Frankfurt am Main geht die Internationale Automobil-Ausstellung IAA in ihre 63. Runde. Unter dem Motto "Erleben, was bewegt" dürfen die Besucher vom 17. bis 27.09. nicht nur neueste Modelle und technische Fortschritte der Auto-Industrie bewundern, sondern auch hautnah die Zukunftstechnologien und ihre umschließenden Karosserien miterleben - denn Mitmachen ist dieses Jahr besonders erwünscht:

Schon vor zwei Jahren auf der letzten IAA gönnten sich über 2.000 Messebesucher das Eco-Training, in dem ein professioneller Instruktor dem Fahrer auf 14 Kilometern spritsparendes und vorausschauendes Fahren näher bringt; und auch dieses Jahr können durch optimale Ausnutzung der Technik bis zu 20 Prozent Kraftstoff gespart werden. Wer es lieber etwas rasanter mag, darf sich mit bis zu 11 anderen Karts gleichzeitig in 600 Meter IAA-Outdoor-Kartbahn pressen, um sich mit viel Können hinterm Steuer der 6,5-PS-Fahrzeuge einen Gutschein für einen Kartbahnbesuch außerhalb der Messe zu ergattern.

Ein weiteres Highlight des vor-Ort-Fahrspaßes ist auf 5.000 Quadratmetern Offroad-Parcours zu finden, wo Profis hinterm Steuer modernster Geländewagen den Besucher über Buckel- und Schlaglochpisten, Brückenkonstruktionen, eine Wippe und jede Menge nervenkitzelnden Untergrund mitnehmen. Schon auf der letzten IAA war dieses Abenteuer ein Publikumsmagnet, der über 57.000 Mutige zum Beifahren anregte.

Wem das allerdings zu wenig Eigeninitiative ist, der kann in der Carrera Challange Tour 2009 auf mehr als 230 Quadratmetern digitaler Rennbahn in einer von drei Altersgruppen zum Rennen antreten. Erringt man mit dem ferngesteuerten Auto den Tagessieg und damit die Qualifikation zum Finale in Essen im November, könnte sogar die Carrera-Europameisterschaft 2010 das nächste große Wettrennen sein.

Um von mehr Komfort und vor allem einem echten Auto umgeben zu sein, kann man es auch 16.000 Besuchern der IAA 2007 nachmachen und sich hinter das Steuer eines der zahlreichen neuen Auto-Modelle setzen. Etwa 20 Minuten lang darf man die Wagen, unter anderem viele Premieremodelle, mit einem informativen Fachkundigen auf dem Beifahrersitz durch die Straßen Frankfurts lenken.

Doch wenn von der IAA die Rede ist, sollte nicht der Mittelpunkt der Messe vergessen werden: Rund 700 Aussteller, darunter 60 Automobilhersteller, stellen auf 170.000 Quadratmetern die Neuheiten der Automobilindustrie vor. Dabei geht es vielen KFZ-Begeisterten sicherlich vor allem um die neuesten Modelle: Während der Alfa Romeo 149 schon jetzt ein italienisches Temperament erwarten lässt, freuen sich sportliche Typen auf den A5 Sportpack und den R8 von Audi und den BMW X1. Der Trabant nT wird mit seinem reinen Elektroantrieb nicht nur Nostalgie-Fans begeistern. Neue, bessere Leistung kann man vom Ferrari 458 und vom Porsche 911 Turbo erwarten, die nicht nur mit ihren Karosserien glänzen.

Bei all den Neuheiten und der herausragenden Technologie kommt selbstverständlich das aktuellste Thema jeder Technik nicht zu kurz: Auf Ökologie und Ökonomie wird mehr denn je geachtet. Nachdem 2007 die CO2-Emissionen der Neufahrzeuge um 2 Prozent, 2008 um weitere 3 Prozent gesenkt wurden, soll dieser Trend nun fortgesetzt werden. Alte verbesserte Antriebe – Clean Diesel oder Ottomotoren mit Direkteinspritzung – und neue Antriebe wie Mild Hybrid und Elektroantrieb oder auch Kombinationen aus beidem, wie beim BMW ActiveHybrid X6, präsentieren allesamt die Fortschritte in eine umweltschonende Zukunft der Automobile.

Chris Leise
partner [at] auto.de



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